Wie läuft die Operation ab?
Die Narkose
Die Operation wird in einer schonenden Vollnarkose durchgeführt. Eine Teilnarkose ist bei einer Schulteroperation nicht möglich. Alle offenen Fragen dazu beantwortet der Narkosearzt im Rahmen des Aufklärungsgespräches. Der gesamte Eingriff dauert in der Regel etwa 90 bis 150 Minuten
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Beginn der Operation
Nachdem die Narkose begonnen hat, wird der Patient auf dem Operationstisch auf dem Rücken gelagert. Anschließend werden der Arm und die Schulter, welche operiert werden soll, desinfiziert und steril abgedeckt. Nun führt der Operateur einen geschwungenen Hautschnitt von etwa 5 cm an der Vorderseite der Schulter durch. Das darunterliegende Gewebe wird zur Seite geschoben und das Schultergelenk freigelegt. So hat der Operateur gute Sicht auf alle Teile des Schultergelenkes. Dann entfernt der Operateur den oberen Teil des geschädigten Oberarmkopfes.
Ersatz der Schulterpfanne
Anschließend bereitet der Operateur die Schulterpfanne für den Einsatz der Prothesenpfanne vor: Dazu fräst er die abgenutzte, kranke Schulterpfanne aus, um Platz zu schaffen für die Prothesenpfanne. Diese wird danach eingesetzt, wobei der Operateur auf die korrekte Ausrichtung achten muss. Um die künstliche Schulterpfanne fest im Knochen zu verankern, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Sie kann mittels
Knochenzement fest mit dem Knochen verbunden oder mit Schrauben befestigt werden.